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Catharsis | www.neckbreaker.de, 2001
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Neckbreaker Webzine
www.neckbreaker.de
Aus dem nicht ganz so fernen Österreich kommen Veritas Mentis. Stilistisch kann man den Vierer wohl in die Black Metal Schublade stecken. Leichte Death Metal Einflüsse kann die Band aber nur schwer leugnen.
Das klingt ja schon mal nach einem sehr appetitlichen Süppchen. Und ja, das das ist es auch. Die Band macht keine Gefangenen und gibt sofort mit "Black Wings" mächtig Gas. 2 Dinge fallen einem sofort auf: das mächtige Drumming und das technisch ansprechende Gitarrenspiel. Auch wenn nur 4 Songs auf der Scheibe enthalten sind kommt keine Langeweile auf. Denn jeder Song weiß durch gelungene Tempowechsel zu überzeugen. Immer wieder schießen Highspeed Attacken aus den Boxen, die sogar Bands wie Cannibal Corpse zur Ehre reichen würden. Die äußerst druckvolle Produktion lässt nie und nimmer auf eine Demo CD schließen und tut ihr übriges dazu, damit ich der Scheibe das Prädikat "Empfehlenswert" verpassen kann. Ich will meeeeehr!!
Catharsis | Graveyard NetMag, 2001
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Graveyard NetMag
Veritas Mentis wurdem im Frühling 1998 gegründet und haben nach einigen Line-up Veränderungen ihr erstes Demo aufgenommen. Diese Besetzungswechsel führten auch dazu, dass hier ein Drumcomputer zum Einsatz kommt, der zum Glück nicht nervig wirkt, sondern sich prima ins musikalische Bild einfügt. Aufgenommen wurde das ganze im Studio Hörnix (Abigor), was ich zuerst nicht glauben konnte, da man den Gitarrensound in einem Tonstudio sicher besser hinbekommen könnte. Die Gitarren rauschen nämlich die meiste Zeit so herum, was sehr schade ist, da die Riffs wirklich gut sind. Könnte man jetzt alles schön differenziert hören, wäre alles perfekt, denn der Sound ist ansonsten sehr gut.
Musikalisch vermischt man mehrere Stile, hält sich aber stark am Black Metal fest, was einen modernen Black Metal Stil entstehen lässt. Modern aber nicht im Sinne von Keyboard und Weibersang. Der Sänger keift und variiert selten den Gesangsstil. Das Layout ist 1A, besticht es doch durch ein gedrucktes Front- und Backcover mit ausgezeichneter Bild- und Farbwahl. Die Songs bewegen sich von Midtempo bis Uptempo und werden ab und zu durch ruhige (Akkustik)Passagen unterbrochen. Melodie ist ebenfalls vorhanden, die aber leider, wie schon erwähnt, im Gitarrensound untergeht. Für die erste Veröffentlichung aber durchaus gelungen...
Prädikat: hörenswert
Catharsis | Refraktor, 2001
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Refraktor
www.refraktor.net
Black Metal der alten Tradition gibt es von der Österreichischen Band VERITAS MENTIS auf ihrer neuen 4 - Track EP zu hören. Die 4 Songs brettern dir voll vor den Schädel, so dass er dir fast wegfliegt. Bei all der Rohheit und Brutalität, die sich in der Musik verbirgt, achten aber VERITAS MENTIS darauf, dass ihre Mucke nicht in ein Krachgemetzel ausartet. So gibt es hier eine brutale Mischung aus sägenden Gitarrenriffs und Melodien, schnellen Drums und typischem Black Metal Geifer - Gesang.
Sicherlich ist die Musik wie sie VERITAS MENTIS spielen nicht neu, doch deswegen muss sie ja keinesfalls schlecht sein, und mir persönlich gefallen die 4 Songs auf "Catharsis" sehr gut.
Catharsis | www.earshot.at, August 2001
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www.earshot.at
http://www.earshot.at/php/content/reviews_ok.php?action=show&idx=475
Tja, Kärnten ist für mich fast noch ein unbeschriebenes Blatt in der Geschichte des österr. Metals, die 4 Jungs um VERITAS MENTIS legen sich aber mächtig ins Zeug, um mich ein wenig auf den neuesten Stand zu bringen. Aus Döbriach (am Millstättersee) stammend, wo ich übrigens einige Sommer zeltend verbracht habe, aber das interessiert eh keinen, lassen VERITAS MENTIS ihren angestauten Hass auf diabolischte Weise raus, und das Ergebnis liegt in Form eines 4-Track Demos vor.
Black Metal der schnelleren Sorte kann man das Ganze nennen, die Gitarrenarbeit ist äußerst gut gelungen, einige gute Soli sind zu finden, das Gekreische ist sehr überzeugend, einzig und allein bleibt das Drumming zu bekriteln. Dieses stammt nämlich aus dem Computer (das wäre nicht das Problem), aber wie es oft so ist, werden die Möglichkeiten, die sich durch so einen Computer eröffenen einfach zu sehr ausgeschöpft bzw. ausgereizt, und daher sind eigentlich alle Lieder etwas zu schnell ausgefallen, sodass einfach der Groove fehlt bzw. durch ein Dauerwummern abgelöst wird (Dave Lombardo´s "Hubschrauber-Solo" läßt grüßen!). Aber das läßt sich ja bei der nächsten Veröffentlichung ändern. Trotzdem ein respektables Opus!
Catharsis | Agonia Magazine, 2001
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Agonia Magazine
It is the first demo Cd of this Austrian Black Metal band and features four songs. The demo was recorded in the same studio as the albums of Abigor and Summoning, therefore the sound is okay, but not perfect (But the sound on some Abigor albums is also not perfect!).
As it is quite hard to find drummers in Austria a drumcomputer is used, which has often a negative effect on the music but in this case the drum computer is no problem because it creates the same feeling as Mysticum on their album. The musical style is Black Metal with some Death Metal influences. My personal favourite song is the second one „ In the Dead of a Winternight“. This song is a Black Metal hymn, a song that won´t get out of your mind. The songs are quite fast, there are only few slow parts and you can feel the icy atmosphere that is created. A really good release, especially for a first demo!
5 (of 6 points) VERY GOOD STUFF
Catharsis | Sonic Seducer, June 2001
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Sonic Seducer
www.sonic-seducer.de
Die sich vor häretischem Mitteilungsdrang schier überschlagenden vier Songs dieser jungen österreichischen Black-Metal-Band machen kurzen Prozess mit allem Guten. „Catharsis“ ist mit Abstand die besessenste und boshafteste musikalische Darbietung, die in der letzen Zeit zu vernehmen war.
Veritas Mentis arbeiten wie so viele mit einem Drumcomputer, der aber aufgrund seiner klinisch klanglichen Sauberkeit ganz gut zu den stellenweise „industriell“ verfremdeten Vocals von Sänger und Trommelprogrammierer Myron passt. Eine enorm destruktive und verheerende Vehemenz wohn allen Songs inne, wie viel Hass müssen die Herzen der Verursacher doch enthalten, um solcherlei weltverabscheuendes und misanthropisches Liedgut kreieren zu können.
Die momentan in der klassischen Viererbesetzung agierende verschworene Bruderschaft des Bösen weiß aber bei aller akustischen Brutalität wohlweislich um die zwingende Notwendigkeit einer gewissen Melodik, und so gab man sich in dieser Richtung auch einige Mühe. Resultat dieser weisen Erkenntnis sind mancherlei mitreißende Tonfolgen von verführerischer diabolischer Pracht und Rasanz, die sich in geilen Gitarrensoli ausleben. Nach knapp 18 Minuten ist die satanische Vorstellung vorbei; sie hinterlässt nichts als Zerstörung und Gottlosigkeit. Soll heißen Veritas Mentis meinen ihre Sache sehr ernst und haben sich mit aller Kraft reingehängt in diese Aufnahmen.
- Markus Eck
Catharsis | NK Underground, 2001
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NK Underground
Veritas Mentis, eine sehr professionell auftretende, Österreichische Newcomer Black Metal Band, die mit ihrer im Hörnix Studio(!) aufgenommenen Demo „Catharsis“ ein, wie wir vom Nk-Underground finden, kleines unbiblisches Meisterwerk erschufen! Fein abgestimmte Drums, gepaart mit Infernalischen Strings und sehr diabolischen Vocals ergeben ein eigenständiges, misanthropisches Klanggewitter.
Wer das lezte Legacy aufmerksam durchgeschmökert hat ,wird den Bericht über „Veritas Mentis“ vielleicht bemerkt haben. Tja, was kann man dazu noch mehr sagen? Gute Kritiken, Schwarzmetall vom feinsten.....
Glatte 9 von 10 erreichbaren Nk-U Punkten!!!
Catharsis | Legacy 03/2001
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Legacy
www.legacy.de
VERITAS MENTIS kommen aus Österreich und veröffentlichen mit dieser Attacke ihr erstes Demo, das man stilistisch wohl deutlich in die Grauzone zwischen Black und Death Metal einordnen kann. Materialtechnisch hat man es hier zwar nur auf eine gute Viertelstunde beziehungsweise vier Tracks gebracht, aber die haben es dafür um so deftiger in sich.
Ohne Rücksicht auf Verluste an der Hörerfront wird hier gleich einmal heftigst losgedonnert und munter nach vorne lostgeprescht. Doch trotz kompromissloser Härte und Aggression und den überwiegend im Highspeed-Tempo angesiedelten Songs verkommt das Material von VERITAS MENTIS an keiner Stelle zu einer simplen Knüppelei ohne roten Faden.
So sorgen der eingängige Rhythmus und die dominante Gitarrenarbeit trotz der Geschwindigkeit noch immer für genug Eingängigkeit, um schon beim ersten Durchgang im Gehörgang hängen zu bleiben. Stimmlich pendelt man gekonnt zwischen Black Metal-Geschrei und tiefen Grunts und auch der aufgrund chronischen Drummer-Mangels eingesetzte Drumcomputer tut der Sache absolut keinen Abbruch, da zumindest ich den Unterschied sowieso nicht gemerkt hätte.
Einziges Manko ist die an vereinzelten Stellen doch noch etwas zu eintönige Umsetzung, beziehungsweise hat man manchmal den Eindruck, dass bestimmte Parts etwas zu lange durchgekaut werden, doch kann man bei einem Debut darüber auch gut hinwegsehen und gerade für einen Erstling ist „Catharsis“ durchweg beeindruckend ausgefallen.
Der Sound ist für eine Eigenproduktion absolut gelungen, von dieser Druckkraft und Klarheit könnte sich auch so manche professionelle Band eine Scheibe abschneiden.
11 Punkte von 15 Punkten
Catharsis | Ablaze #38, 2001
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Ablaze (#38)
Zugunsten seelischer Reinigung und Geistesläuterung kanalisieren VERITAS MENTIS Grimm und Verbitterung, die das Dasein in degenerierten Sozialverbänden freilich heraufbeschwört, in vier brachialen Black-Metal-Stücken. Im besonderen Maße geprägt werden diese durch das dumpfe, wenig differenziert, teilweise eckige Drumcomputer-Geholze, das bisweilen aber der eisigen Hymnenhaftigkeit durch dicht marschierende Beats zu einer kalt-sterilen, martialisch-intensiven Atmosphäre verhilft, die zuzeiten auch schon Formationen wie Mysticum und Diabolicum zum Vorteil gereichte.
Ergänzend dazu spannen die Österreicher auf ihrem durchaus soliden Erstlingswerk recht typische Melodiebögen, die im Rahmen von spröden Songstrukturen und mit dem tatkräftigen Kreischen, gute Ansätze aufweisen (Soli, kantige Breaks), obwohl doch vieles den Hang zum Konventionenbruch vermissen lässt.
Catharsis | www.possessed.de, 2001
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www.possessed.de
www.possessed.de
Diese Band existiert seit 1998 und begann mit Black-Metal. Sie stammen aus dem schönen, bergigen Ländle Österreich und haben mittlerweile Ihrem Stil im Black/Death-Metal geändert, klingen aber nicht so geil wie Ihre Landsmänner Belphegor.
In 15 Minuten werden einem hier 4 Songs um die Ohren geballert, daß diese anfangen zu schlackern. Die Kombination knallt ganz gut. Leider sind die Stücke irgendwie alle zu lang um Ihren Aufbau her, aber ansonsten wird das Gaspedal gut durchgetreten. Eine gewisse dunkle Ebene wird versucht zu erzeugen und das klappt auch ganz gut, denn man bekommt Einblick in den von den Musikern versuchten Feelings. Nette Geschichte. Es wird aber nicht nur durchgetreten, sondern auch geschickt andere Rhythmen mit eingebaut. Wer auf Black/Death steht kann das Teil sich zulegen.
Sound: 3 | Musik: 4 | Vocals: 3 | GESAMT: 3
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